
Update zum Thema flotte Winker bzw. LED im Ovali oder Brezel
- Markus H.
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Bei mur funktioniert "LED" einfach nicht!!! Braucht eine Art von Liebe zur Subjekt, fehlt hier offensichtlich.
Hier schon vielmals erwähnt: sogenannten Universal-LEDS 6-80 Volt funktionieren fast nie befriedigend unter 8,0 Volt.
Dieses Bild wurde auch schon vorher gezeigt:
Gestattet, hier gibt es noch eine interne Stabilisierung. Trotzdem funktionieren auch LEDs die wirklich für 6 Volt vorgesehen sind auch bei 5,0 Volt, zwar mit schlechteren Lichtausbeute. 12 Volt LEDs schaffen das bestimmt nicht.
Aber ich bin davon Überzeugt das es auch Autos und Besitzer gibt, die glücklicher sind mit herkömmlichen Glühbirnen.
Gruss,
Marc / NL
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- Günter
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eigentlich soll die Umrüstung auf LED der Sicherheit dienen - beispielsweise beim Bremslicht, daß es hell leuchtet und der dahinter Fahrende dies auch gut sieht. Bei einem LED-Leuchtmittel wird unter 5Volt garnichts leuchten, bei einer konventionellen Glühbirne wird diese um das Maß weniger leuchten wie die Spannung weniger ist: aber sie wird leuchten.
Vielleicht habe ich bei meinem Ovali ja ein technisches Problem, daß die Bordspannung doch sehr gering ist. Solch ein "eventuelles" Problem könnte auch jeden anderen ereilen und er bemerkt es nicht, weil der Ovali fährt ohne irgendwelche Ausfallerscheinungen und das auch im normalen Alltagsbetrieb mit viel Kurzstrecke und das über viele Wochen hinweg, so wie ich ihn fahre.
Ich glaube kaum, daß jemand, der auf LED umgerüstet hat, ein Voltmeter eingebaut hat.
Ich kreiere mal ein Szenario:
Ich fahre in einer Ortschaft und vor mir sehe ich ein Hindernis, was der hinterher Fahrende nicht sehen kann und ich kann auch nicht nach links ausweichen und vorbeifahren, weil es Gegenverkehr gibt. Und dann muß ich etwas stärker bremsen, aber die Bremslichter bleiben aus und der hinterher Fahrende fährt mir ins Heck.
Natürlich kann sowas ein technischer Defekt sein, der nicht in der Verantwortung des Halters liegt (beispielsweise Bremslichtschalter defekt und vor Fahrtantritt ging noch alles). Sollte aber festgestellt werden, daß ein LED-Leuchtmittel verwendet wurde, so kann die ganze "Schadensabwicklung" ganz anders verlaufen:
Der Heckschaden wird nicht von der Haftpfichtversicherung des "Auffahrenden" bezahlt. Vielmehr hat die Haftpflichtversicherung des eigenen Fahrzeugs den Frontschaden des Auffahrenden zu zahlen.
Wahrscheinlich droht auch noch eine Strafanzeige wegen "Fahren ohne Betriebserlaubnis".
Ob der Heckschaden dann noch von einer etwaigen Vollkaskoversicherung der Versicherers übernommen wird, liegt im Ermessen des Versicherers, wie auch auch Regressansprüche bezüglich des Haftpflichtschadens.
Auf jeden Fall hat dann der Versicherer das Recht, die Haftpflichtversicherung zu kündigen und für die Gewährung einer "Kasko" ist kein Versicherer verpflichtet.
Jeder Schaden an einem Fahrzeug wird zentral gespeichert und ist für jeden abrufbar.
Meine Ansicht der Dinge mit LED:
Wer was zu verlieren hat, wie eine günstige Oldtimerversicherung - vielleicht mit "Kasko" - oder sogar eine Art "Flottenversicherung" für seine Oldtimer hat, sollte den ganzen "LED-Kram" nicht tätigen oder wieder ausbauen!
Es gibt nichts Legales! (bis vielleicht der Tachobeleuchtung und der Kennzeichenbeleuchtung bei 12Volt)
Trotz alledem Schöne Grüsse.
Günter.
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wenn deine Übergangswiderstände und damit der Verlust zu groß ist, bau halt Arbeitsrelais dazwischen. Dann liegen auch min. 6V am Verbraucher an.
Gruß Ralf
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- swfreund
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Was Du schreibst ist durchweg auch richtig,nur lenkt das komplett vom Problem ab.
So sprechen abgebrühte Politiker.
Mit freundlichem Gruß Wolfgang
PS: Vielleicht wohnst Du nicht so weit von mir, ich würde mich anbieten mich mal Deinem 5,5 Volt Problem
anzunehmen!!
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- AndrewCologne
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Und unter 5v wird Dein konventionelles Faden-Leuchtmittel in der Bremsleuchte genausowenig Sicherheit bieten.eigentlich soll die Umrüstung auf LED der Sicherheit dienen - beispielsweise beim Bremslicht, daß es hell leuchtet und der dahinter Fahrende dies auch gut sieht. Bei einem LED-Leuchtmittel wird unter 5Volt garnichts leuchten, bei einer konventionellen Glühbirne wird diese um das Maß weniger leuchten wie die Spannung weniger ist: aber sie wird leuchten.
Ja, das hast Du, wurde Dir hier und dort auch schon gesagt.Vielleicht habe ich bei meinem Ovali ja ein technisches Problem, daß die Bordspannung doch sehr gering ist.
Warum prüfst/misst Du Deinen Kabelbaum nicht, um herauszufeinden, WO der Übertragungswiderstand ist? Alles andere endet nur in Frust, Vermuterei und in einer falschen Quintessenz.
Mache es doch einfach richtig, und wenn Du ein Problem hast, nehme die gutgemeinte Hilfe von Wolfgang an, falls nicht zu weit von DIr entfernt.
1950 Standard Brezel
1955 Export Ovali
1982 911 SC Coupé
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- Günter
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brauch ich nicht: Bin wieder "Serie"!
Gruss.
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- AICO54
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Da die Dimensionierung einer Sicherung immer etwas höher sein sollte, als die maximale Last eines Stromkreises, habe ich pro Schaltkreis für jeweils Abblendlicht und Fernlicht eine 20A-Sicherung angedacht, was dann insgesamt 40A sind.
Siehe Beitrag von Markus bzgl. Trägheit von Sicherungen , .... und selbst wenn alle Leuchten an wären: 40 Ampere würden vorab vom Regler heruntergeregelt und ... wenn den wirklich das Umschalten von Abblendlicht auf Fernlicht solche Stromspitzen, wie von Dir angenommen verursachen, dann würden reihenweise die normalen 8A Sicherungen bei allen Käfern durchbrennen, wenn zwischen Fern- und Abblendlicht umgeschaltet wird. Sehe Dir den Verlauf und die Platzierung der Sicherungen an, da gehen keine 20A Spitzen durch, denn Fern- und Abblendlicht besitzen getrennte Leitungen und sind getrennt abgesichert – vor dem Verbrauchern und somit nicht vor dem Schalter.
(Bzgl. Sicherung und Abblendlicht, da gibt es eine Ausnahme, ... siehe unten)Wie würdest du denn einen 6 Volt Kabelstrang absichern, wo als Dauerlast 8A aufliegen und kurzzeitig auch dessen doppelte Stromstärke vorhanden ist, wobei dann nochmals "paar Ampere" dazukommen, weil beim Einschalten einer Glühbirne immer die höchste Stromaufnahme stattfindet.Auch wenn Du diese Frage an Markus gestellt hast, eine Antwort von mir.
Selbst ein 45w Faden in einer Scheinwerfer-Birne mit bei 6v anliegenden 7.5 A wären mit einer 8A Sicherung ausreichend abgesichert, Spitzen werden via Trägheit de Sicherung kompensiert und der Kabelquerschnitt von 1,5mm2 hält diese extrem kurze Spitze auch locker aus.
Ich würd niemals die Sicherheit eines anliegenden Strombedarfs durch einen Verbraucher mit lediglich der Wahl einer Sicherung sehen.
Es ist immer die Frage, was zieht der Verbraucher an Dauerlast und danach würde ich vorab den Kabelquerschnitt wählen.
Im Ovali hat der Kabelquerschnitt zu beiden Scheinwerfen 2.5 mm2 (vor deren Aufteilung hin zu re und li – ab da 1,5 mm2), bedeutet, die Kabel halten mit 2,5mm2 eine Belastung von ca. 15 Ampere ohne Probleme locker aus, mit einer 8A Sicherung pro Seite (wo dann bei 1,5mm2 jeweils bis zu 10 Ampere fließen dürfen) liegt man sodann richtig, Eine Birne = 35w = 5,8A, mit 8A also locker abgesichert.
Und selbst im Teil der Leitung, wo 2x35 Watt anliegen (12A!) , sprich vom Lichtschalter hin zum Fernlicht-Umschalter, reicht der Querschnitt von 2.5mm2 – aber hier wird nicht abgesichert, sondern erst nach der Teilung der Leitung hin zu den Verbrauchern re und li.
Und btw, ... die alten Ovali-Kabelbäume im Original haben lediglich das Fernlicht abgesichert! Siehe Anhang. Wa bei mir vor der Restauration auch so und wurde von dem Vorbesitzer oder einer Werkstatt in den vielen Jahren davor, banal "vor" dem Fernlicht-Umschalter mit 16A via fliegender Sicherung abgesichert. Wenn also eine Seite eines Abblendlichts hätte diese durchknallen lassen, wäre hätte es neben komplett ausgefallenem Abblendlicht auch komplett kein Fernlicht mehr gegeben.
Wenn also beim Abblendlicht ein Kurzschluss entsteht, sind das Kabel mit seinen 2,5mm2 bzw. die Kontakte und Schalter die Schwachpunkte.
Daher ist es immer ratsam bei Restaurierungen eine 2te Sicherungsdose zu verbauen, wo auch beide Seiten des Abblendlichts getrennt mit 8A abgesichert sind.
Wieviel verschiedene Schaltpläne gibt es für die Ovalis? Hab einen Plan mit 6 Sicherungen neben dem Tank gesehen* . Haben alle 6 Sicherungen neben dem Tank? Bei mir wurde am Kabelbaum getrickst und 2 fliegende Halter verbaut.
*Werstatthandbuch von 56
Grüßle
Harry aus Bayerisch-Schwaben
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- Markus H.
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"Bei einem LED-Leuchtmittel wird unter 5Volt garnichts leuchten, bei einer konventionellen Glühbirne wird diese um das Maß weniger leuchten wie die Spannung weniger ist: aber sie wird leuchten".
Das möchte ich gerne prüfen.
Jetzt mal keine Diagramme, Spezifikationen oder vermeinte Wissenschaft: es ist einfach „Showtime“ !
Was ich hier zeigen werde ist eine kleine Auswahl aus 60+ Bilder, gestern gemacht.
Auto: 1953 Zwitter mit Herzchenleuchten, seit Jahren völlig mit roten BA15S LED bestückt aber diesmal nur an EINER Seite. Genau welche werde ich erst später offenbaren…. Die ANDERE Seite hat (nur für die Fotosession) wieder die werksübliche Glühbirnen : Philips und Osram Markenware, 6V / 5W unten bzw. 6V /18W oben (Herzchen).
Alle Leuchten am Heck sind für die Erprobung mit dieselbe, einstellbare Spannungsquelle verbunden , Einspeisung in 4 -schon für andere Zwecke vorhandenen- Abzweigungen im Motorraum.
Die Spannung wurde von 6,6 Volt immer weiter herunter geregelt, in 25 Stufen bis auf 2,5 Volt. 6,6 – 4,5 Volt per 0,1 Volt, darunter nur noch 4,0 / 3,5 / 3,0 und 2,5 Volt. Die eingestellte Wert sieht man am Netzgerätanzeige, die Strom (Ampère) ist für alle 7 Leuchtmittel zusammen.
Herab von 6,6 bis 5,4 Volt sieht es links und rechts noch ganz ähnlich aus. Nicht gut im Bild zu sehen: LEDs leuchten kräftiger rot als Glühbirnen.
5,0 Volt ist noch immer brauchbar (Rücklicht UND Bremslichte), um 4,5 Volt entstehen schon größere Differenzen.
Bei 3,5 Volt sind die Zusatzbremsleuchten hinter das Einlassgitter (beide mit LED, nicht im Probe bezogen!) noch nicht verschwunden, aber das linke Bremslicht im Herzchen erlischt. Dafür ist aber das linke Schlusslicht (unten) noch gut erkennbar.
Zeit für Jubel oder Enttauschung: LINKS sind 6 Volt LED verbaut, RECHTS die Glühbirnen !
Trotzdem gibt es noch Verbesserungsvorschläge. Die unschöne (weil 6000K Weiß) Nummernschildbeleuchtung nehmt senkenden Spannung als erster übel. Soll ersetzt werden.
Die „größere “ LEDs leuchten zwar heller als die „kleinere“, aber nicht unter 4,0 Volt. Deshalb habe ich auch längere Zeit mit die „kleine“ LEDs in beiden Fassungen gefahren. In Zusammenhang mit die Zusatzleuchten hinter dem Gitter reichten die dann vollkommen aus als Brems/Blinklicht. Muss ich mir noch mal überlegen…
Fazit: Nichts kann eine gute Batterie, Lichtmaschine, Reglerschalter und verlustfreien Kabelbaum ersetzen. Dann macht es nicht viel, ob Glühbirnen oder LEDs eingesetzt werden. Hat ja auch im Auslieferungszustand geklappt. Im Stand, ohne drehenden Motor, hat man aber mit rundum LED noch eine Woche Standlicht, die Glühbirnen werden es weniger als 16 Stunden aushalten.
Gruss,
Marc / NL
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- Hans Müller-Daum
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danke für den tollen Praxistest. Wie sieht es mit einem Test der Frontscheinwerfer aus? Am liebsten verschiedene LED kontra Bilux.
Gruß
Hans
Glückauf aus Duisburg
Hans Müller-Daum
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- Markus H.
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Schöne Herausforderung, mache ich mal im Herbst....
Gruss,
Marc / NL
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