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Eröffnung des Rometsch Museum in Hessisch Oldendorf

Eröffnung des Rometsch Museum in Hessisch Oldendorf

 

Am 03.10.2015 hat das Rometsch Museum der Familie Grundmann in Hessisch Oldendorf offiziell eröffnet.

Passend zum Datum des Mauerfalls und zur Geschichte der Firma Rometsch in wurde das Gelände im Stil der 50er Jahre in Berlin dekoriert. Es gab einen Checkpoint, ein amerikanischer und sowjetischer Soldat händigten die Eintrittskarten aus, im Hof stand ein alter Imbisswagen der ausschließlich Berliner Getränke anbot und für den kleinen Hunger gab es Currywurst und Buletten.

   

Nach und nach trafen die ersten Gäste ein und es gab bis zur Eröffnung noch reichlich Zeit für das eine oder andere Benzingespräch. Im Stil der 50er spielte ein Leierkastenmann und der eine oder andere wurde zum Mitmachen animiert.

   

   

 

Vor Öffnung des Tores erzählten Traugott und Christian Grundmann wie es dazu kam das Rometsch Museum bauen. Traugott sah seinen ersten Rometsch vor Jahrzehnten auf einer USA Reise und hielt ihn für einen umgebauten Karmann Ghia. Den ersten eigenen Rometsch kaufte er auf eine Zeitungsanzeige in Köln. Diesen Wagen sah sich auch ein gewisser Hr. Beeskow an, scheute aber die viele Arbeit auf Grund des Zustandes. Den zweiten verkaufte er auf drängeln an die Firma Rometsch nach Berlin mit der Begründung: “Du hast zwei, wir haben keinen“. Dieser Wagen wurde nach Schließung des Werkes auf Umwegen aber wieder zurück gekauft. Bis es irgendwann hieß „Wollt ihr nicht den Rest des Werkes kaufen“. So wurde dann das restliche, noch vorhandene bewegliche Inventar, des ehemaligen Rometsch Werkes in einen LKW geladen und nach Hessisch Oldendorf gebracht. Das Ziel war - es sollte alles zusammen bleiben - und nicht in die ganze Welt verstreut werden. Das rote Band zerschnitt dann feierlich die 3. Grundmann Generation.

 

Blick in die „noch“ menschenleere Halle.

Ausgestellt sind die Modelle Beeskow, Lawrence sowie ein Brezel Taxi.

   

   

   

   

   

   

 

Das schöne ist, dass auch viele originale Einrichtungsgegenstände aus dem Werk zu sehen sind:

Schreibtisch mit Prospekten und Designstudien

   

   

Zeichenbrett mit Originalskizzen von Bert Lawrence

   

Vitrinen und Wände voller Fotos

   

   

Prominente Kundschaft

   

Karosserieteile und Klopfformen

   

Anlässlich der Eröffnung waren auch einige ehemalige Mitarbeiter der Firma Rometsch anwesend und demonstrierten wie sie „ihre“ Tür damals aus dem Aluminiumblech getrieben haben.

   

 

Die zu klein gewordene ehemalige Rometsch Halle beherbergt nun einen nachgebauten „American Diner“ für Gäste sowie die Sammlung Polizeikäfer und Postkäfer.

 

Zum Abschluss noch ein „bewegter“ Rundgang durch das neue Rometsch Museum… 

 

… und wenn man schon mal da ist noch ein kurzer Blick in die Käfer Sammlung mit einigen der ältesten noch erhaltenen Fahrzeugen (Bildergalerie unten auf der Seite).

 

Bildergalerie

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